Das Café am Ende des Waldes
- Simone Bernert

- 12. Mai
- 2 Min. Lesezeit
Renes Traum vom eigenen Café wird von ihr hart erarbeitet. Eigenhändig baut sie ein Haus am Ende des Waldes, sie findet sogar einen Kellner - Grimfuß - doch die Gäste bleiben aus. Da macht Grimfuß einen Spaziergang und kehrt mit einem recht ungewöhnlichen ersten Gast zurück: einem Oger. Doch der hat ganz andere Vorstellungen von einem leckeren Gericht als Rene.
Grimfuß weiß Rat, denn das Auge isst mit und verwandelt Renes Speisen mit ein paar einfachen Tricks in scheinbare Oger-Leibgerichte. Ob das funktioniert?

Die Illustrationen sind schaurig-schön und unterstreichen die Geschichte gekonnt. Sie erzählen weiter und immer wieder lassen sich Einzelheiten darin entdecken.
Die Mimik und Gestik der Figuren ist wirklich authentisch und hilft beim Einfühlen sehr.
Der Text ist teilweise in Reimen geschrieben und versteht es, die Zuhörenden in seinen Bann zu ziehen. Immer neue Wendungen steigern die Spannung - denn der Held der Geschichte ist eindeutig Grimfuß - ein fantastisches Wesen, über das man nichts weiter erfährt. Mit Mut und List setzt er sich über Rene hinweg und hilft ihr dabei, ihren Traum vom eigenen Café am Ende des Waldes zu verwirklichen. Er gibt eine Bestellung vom Oger auf und arrangiert die Gerichte - nicht ohne schlechtes Gewissen - im Anschluss so, dass der Oger denkt, er esse Fledermaus, Mäuse, Schneckenschleim oder Maden. Der Oger isst alles auf und ist begeistert - Rene etwas verdutzt. Ganz klar: Grimfuß Mut und Fantasie haben sie begeistert und so ergänzen die Beiden sich doch perfekt.
Grimfuß übernimmt das Menü und Rene stellt sich in die Küche ihres Cafés, das bald bei allen Fabelwesen sehr beliebt ist.
Die Illustrationen sind schaurig-schön und unterstreichen die Geschichte gekonnt. Sie erzählen weiter und immer wieder lassen sich Einzelheiten darin entdecken.
Die Mimik und Gestik der Figuren ist wirklich authentisch und hilft beim Einfühlen sehr.
Bibliographische Angaben:
Titel: Rene und Grimfuß in Das Café am Ende des Waldes
Text/Illustrationen: Mikey Please
Übersetzung: Kai Lüftner
Verlag: Coppenrath Verlag
ISBN: 978-3-649-64981-6
Preis: 16,00 €
Erscheinungsjahr: 2025 (deutsche Ausgabe)
Gerichte verwandeln
Materialien
Lebensmittel
Messer ggf. Ausstecher/Schäler
Ablauf
Lebensmittel (z.B. Obst, Gemüse, Nüsse) zur Verfügung stellen und die Kinder daraus ein Oger-Menü zaubern lassen. Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt!
Die "Egel" im Bild sind übrigens anders geformte Energiekugeln.
Viel Spaß beim Nachmachen!














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